13. Oktober 2021

Nachdem alle Viertklässler die theoretische und praktische Prüfung erfolgreich bestanden hatten, stand an diesem Tag das Radfahren in der Verkehrswirklichkeit von Söchtenau auf dem Programm.

Sichtlich aufgeregt kamen die Kinder am Morgen in die Schule. „Ist mein Rad auch wirklich verkehrssicher? Finde ich die Strecke, die ich fahren soll? Reagiere ich richtig, wenn es brenzlig wird?“, so oder ähnlich waren die Gedanken der Kinder.

Bevor sie sich auf den Weg machten, erfolgte also die Begutachtung der Räder durch Frau Thome und Herrn Werner. Bis auf wenige fehlende Reflektoren, gab es nichts zu beanstanden, und die freundlichen Polizisten machten gleich selbst zumindest die Speichenreflektoren an.
Darauf fuhren die Kinder die Strecke angeführt von einem Verkehrspolizisten ab, wobei sie nochmals auf alle Gefahrenstellen hingewiesen wurden. Zwischenzeitlich hatten auch schon die Elternhelfer ihren Posten zur zusätzlichen Sicherheit der Kinder eingenommen. Drei Viertel aller Viertklasseltern hatten sich erfreulicherweise dafür Zeit, manche sogar richtig Urlaub, genommen. Nach der ersten Proberunde waren die Kinder auf sich allein gestellt. Doch konzentriert und sicher meisterten sie auch nicht vorhersehbare Situationen. Versperrte doch einmal ein großer Laster – einfach schnell am Fahrbahnrand abgestellt – die Sicht, weil der Fahrer unbedingt Zigaretten holen musste. An anderer Stelle bildete ein auf der Straße geparkter Laster ein großes Hindernis, als er einen Haushalt mit Öl beliefern musste.
Im darauffolgenden Gespräch erzählten die Kinder auch von unvernünftigen Autofahrern, die die Vorfahrt der Kinder nicht ernst nahmen.

Im Anschluss bekamen die Viertklässler von den Verkehrspolizisten Urkunde, Wimpel, Aufkleber und Fahrradführerschein überreicht.

Auf den Erfolg stießen die Kinder mit ihren Eltern und Ausbildern mit Kindersekt an und ließen sich das von den Eltern gerichtete köstliche Buffet herzhaft schmecken.

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